Benenne Bereiche, Sammlungen und Aktionen nach mentalen Modellen der Nutzenden. Ein klarer Namensraum verhindert doppeldeutige Labels und erleichtert Suche, Filter sowie Berechtigungen. Definiere Hierarchien knapp: Ebene, Zweck, Eigentümerschaft. Dokumentiere Beispiele im Systemkatalog und überprüfe neue Einträge auf Kollisionsgefahr, bevor Unklarheit die tägliche Arbeit verlangsamt.
Hinterlege Farben, Abstände, Schatten, Bewegungsdauern und Z-Indizes als Tokens mit semantischen Namen. So lassen sich Hinweise konsistent anpassen, ohne überall manuell zu ändern. Koppel Tokens an dunkle und helle Oberflächen, teste Änderungen mit visuellen Diff-Tools und rolle sie schrittweise über Flaggen aus.
Richtet ein kleines Gremium aus Design, Content, Forschung und Engineering ein. Dieses prüft Beiträge, priorisiert Anfragen und veröffentlicht leichtgewichtige Richtlinien. Regelmäßige Sprechstunden, transparente Changelogs und Vorlagen für Pull-Requests halten das System lebendig. Wer beiträgt, wird sichtbar gewürdigt, wodurch Akzeptanz und Qualität messbar steigen.
Ein Element, das sich aus einem Button in ein Paneel entfaltet, erklärt Herkunft und Ziel besser als ein harter Wechsel. Nutze konsistente Richtungen für Vorwärts, Rückwärts und Tiefenwechsel. Begrenze Dauer auf kurze Spannweiten, damit Orientierung unterstützt wird, ohne das Gefühl von Trägheit oder Ablenkung zu erzeugen.
Weniger ist mehr: Setze Animationen als Antwort auf Handlungen, nicht als Dauerfeuer. Deaktiviere Effekte respektvoll, wenn Nutzende reduzierte Bewegung bevorzugen. Vermeide konkurrierende Muster auf einem Bildschirm. Bewegung betont, was wichtig ist, und bleibt verschwenderisch unauffällig, wo Konzentration zählt oder Netzwerklatenz ohnehin Geduld beansprucht.
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